Quito – Am Mittelpunkt der Welt

Der letzte Stop in Ecuador…

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Nach wanderreichen und zugleich entspannten Tagen in Mindo, machte ich mich so langsam auf den Weg in die Hauptstadt Ecuadors und zur Mitte der Welt!

Vormittags setzte ich mich in den Bus nach Quito! Nach ca. 4 Stunden fahrt durch wunderschöne, atemberaubend Regenwälder erreichte ich am späten Nachmittag mein Ziel! Nach kurzer Ankunft im Hostel, traf ich mich dann auch gleich wieder mit Xenia und Jefferson zum Abendessen! Unsere Unterkünfte lagen nur 5 Minuten von einander entfernt und so war ein schnelles Wiedersehen gesichert 🤗

Erster Eindruck vom Quito: Anders als ich es erwartet hatte, aber keineswegs negativ, noch extrem positiv! Ich finde Quito ist eine weitere Großstadt die sicherlich viel mehr zu bieten hat, als ich erkundet habe! Da ich mal wieder viel Zeit im Krankenhaus und Bett verbrachte (dazu später mehr), hatte ich auch nicht so die Möglichkeiten und mein Drang endlich nach Kolumbien einzureisen wurde auch immer größer!

Xenia und Jefferson hatten durch ihren Vorsprung einige Dinge gesehen und konnten mir Empfehlungen geben, was sich lohnt zu sehen! Die Aussichtspunkte in der Stadt habe ich z. B. komplett geskipt, da leider entweder das Wetter schlecht war und man so oder so keine Weitsicht hatte, oder ich gesundheitlich verhindert war!

Den Ausflug an den Mittelpunkt der Welt (mitad del mundo) wollten wir jedoch gemeinsam unternehmen und ich war auch happy drüber, ich hätte da allein gefühlt nie hingefunden, da wir mit den öffentlichen Bussen gefahren sind! Glücklicherweise ist es dann wirklich sehr viel angenehmer einen Landsmann wie Jefferson dabei zu haben, oder einen Schatz namens Xenia die anstandslos alles übersetz hat 😉

Am nächsten Tag haben wir uns nach dem Frühstück getroffen und sind gemeinsam los um uns ins chaotische Busgetümmel (das ich nie verstehen werde) zu stürzen!

Nach knapp einer Stunde Fahrt und 3 Bussen später, haben wir den Mittelpunkt der Welt endlich erreicht!

 

 

Natürlich ist auch dieser Besuch nicht umsonst und schlägt mit 5$ Eintritt zu Buche! Dafür darf man dann so lange im Gelände bleiben wie man möchte und kann sich einiges über die ecuadorianische Historie und Brauchtümer ansehen! Nun zum Äquator: Im Endeffekt läuft man ja nur auf einer gelben Linie entlang, die den Mittelpunkt/ Äquator markiert! IMG_6657Der Ausflug war wie alle, die ich mit den beiden unternommen hatte, sehr lustig! Ob man sich den Mittelpunkt wirklich ansehen muss, ist jedem selbst überlassen! Man verpasst nichts, wenn man nicht dort war, ich persönlich fand es aber schon irgendwie cool mal dort gewesen zu sein! ☺️ Leider musste ich mich am Abend von Xenia und Jefferson schon wieder verabschieden! Für Jefferson ging es wieder zurück auf Galápagos (der Glückliche) und Xenia wollte weiter nach Cali, Kolumbien! Dieser Abschied ist nun auf unbestimmte Zeit, da Xenia Mitte August zurück nach Deutschland musste und somit weit schneller als ich durch Kolumbien gereist ist! Sehr schade, ich vermisse sie schon sehr und ich bin sehr sehr froh das ich sie kennen gelernt habe und bin stehst noch mit ihr in Kontakt, auch wenn wir so weit entfernt sind von einander!

Am darauf folgenden Tag hab ich mich auf den Weg in die Altstadt gemacht um mir dort das schöne „Centro Historico“ und ein paar Kirchen (nur von außen, bis auf eine Kathedrale) anzusehen! So verbrachte ich den Tag mit kulturellem durch die Stadt schlendern! Während meiner Zeit in der ecuadorianischen Hauptstadt besuchte ich auch noch den botanischen Garten und, wie könnte es auch anders sein, ein Tattoostudio! Es würde ja sonst noch eines vom Festland fehlen 😊img_7199

 

 

Insgesamt war ich mal wieder länger als geplant in Quito, da ich wieder mächtig Probleme und starke Schmerzen mit meinem lädierten Auge hatte! Somit blieb mir auch in Ecuador das Vergnügen nicht erspart in ein Krankenhaus zu gehen! Der ganze Prozess hat mich insgesamt 4-5 Tage länger dort gekostet, da ich das Auge wieder für 3 Tage abkleben und alle 2 Stunden Tropfen musste. Zu all dem Übel, hatte ich nach 2 Schontagen im Bett auch noch Bettwanzen! Bravo… 👍🏻 Von dieser Reise kann ich wirklich behaupten, dass ich wirklich alles mit nehmen was geht! Mittlerweile warte ich auch nur noch drauf, bis der nächste Mist kommt, den Gesundheitlich ist 2019 kein gutes Jahr für mich! 😬

Glücklicherweise konnten die Bettwanzen schnell beseitigt werden! Meine Dormkollegen und auch der Hostelmanager waren sehr bemüht mir mit allem zu helfen und erkundigte sich regelmäßig wie es mir geht! Dank so lieber Mitmenschen ging die Genesung schnell voran, so dass ich am 01. August endlich über die Grenze nach Kolumbien konnte 🤗

Ich habe mich so auf Kolumbien gefreut, da alle Traveller so begeistert von diesem Land sind und ich hab mich auch bis über beide Ohren in Kolumbien verliebt! (Den Mittlerweile befinde ich mich ja schon fast 2 Monate in diesem wunderschönen Land 😅)

Der Grenzübergang auf dem Landweg mit dem Bus ist zwar nicht kompliziert, jedoch sehr zeitaufwendig und nervenaufreibend! Ich persönlich muss sagen, dass es der bisher schlimmste und längste Grenzübergang für mich war! Nicht nur das die „Organisation“ an der Grenze eine Katastrophe ist, hinzu kommen auch noch hunderte Flüchtlinge aus Venezuela die nach Ecuador oder Kolumbien möchten!

In der Früh ging es erst mal vom Hostel mit dem Taxi zum Busterminal, von dort aus geht es in ca. 5 Stunden weiter an die Grenzstadt Tulcan, auf ecuadorianischer Seite. Von dort aus nimmt man dann ein Taxi an die Grenze! Nach Erledigung der Ausreise- und Einreiseformalitäten hat man es auch schon fast geschafft! Auf Kolumbianischer Seite geht’s dann wieder mit dem Taxi zum ersten Grenzort Ipiales an das Busterminal! Von dort aus buchte ich mir gleich einen Bus der mich nach Cali (die Hauptstadt des Salsa) bringen sollte!

Bevor es für mich jedoch an das Busterminal von Ipiales ging, habe ich noch einen kurzen Abstecher nach Las Lajas gemacht, um mir dort die bekannte Kathedrale Santuario de Nuestra Señora de las Lajas , die sich in einer Schlucht befindet, anzusehen!

 

 

 

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